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Welcome to India:
1. Monat

Welcome to India

Wir befinden uns nun seit zwei Wochen in diesem wundervoll, farbenfrohen & abwechslungsreichen Land Indien.

Hier in Indien wird ein Teil des Global Meditation Teams, Projekte realisieren, wie beispielsweise einen weltweiten Dokumentar Film drehen, in welchem wir unter anderem den folgenden essentiellen Fragen nachgehen:

 

  • Wie erreichen wir Menschen für uns Selbst, Frieden und Harmonie?
  • Wie schaffen wir es in Gemeinschaft als weltweites Kollektiv, Frieden auf Erden zu manifestieren?

Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, ist es auch für die Global Meditation Film-Crew von großer Bedeutung, einen gewissen Standard an kröperlicher, geistiger & seelischer Gesundheit aufzuweisen.

Aus diesem Grund absolvieren wir zu Beginn unserer Reise, sowohl parallel zu den Dreharbeiten als auch in Vollzeit, ein mehrwöchiges Self-Retreat, welches wir hier gerne in dieser Reihe unseren Lesern vorstellen möchten.

Die erste Woche Self-Retreat

Aktuell befinden wir uns an der Küste, im Süden Goa’s, an einem sehr ruhigen und abgelegenen Ort. Der weite, breite und überwiegend leere Strand mit schattigen Palmenhainen eignet sich besonders gut für ausgiebige Meditationen, anspruchsvolle Dauerläufe, allumfassendes Yoga und breathealing.

Self-Retreat Tagesablauf

MORGENS

1. Meditation

Ab 07:00 Uhr beginnen wir mit der ersten Meditation am Strand. Diese dient dazu, den Geist zu sammeln und den Körper durch tiefe Atemzüge vorzubereiten.

2. Dauerlauf

Daraufhin folgt ein 30-minütiger Dauerlauf. Dieser macht in erster Linie richtig wach! 🙂 Bei den bereits morgentlich erhöhten Temperaturen, leiten sich körperliche Gifte / Schlacke über die Poren bestens aus und der Stoffwechsel wird optimal aktiviert.

3. Yoga

Nach dem Dauerlauf freut sich der Körper auf eine lange Einheit klassischen Yoga. Jeder von uns gibt nacheinander eine Yoga Übung vor. Dies garantiert uns täglich ein sehr abswechslungsreiches Yogaprogramm, welches sich intuitiv an den täglichen Bedarf des Körpers anpasst.

Wir beginnen im Stehen und arbeiten uns von Kopf zu Fuß, bis wir erst alle großen und schlussendlich auch alle feineren Körperpartien ganz bewusst mit Achtsamkeit gestärkt, gedehnt und entspannt haben. Die Übungen am Boden haben einen besonderen psychosomatischen Effekt auf Körper, Geist & Seele.

Einzelne Yoga Übungen, als auch ganze Yoga-Routinen sowie Yoga-Kurse können künftig in der Global Meditation Academy interaktiv begleitet werden.

4. breathealing

Ist die Wirbelsäule schön flexibel und die Atemkanäle bestens aktiviert, beginnen wir im Schneidersitz, im Lotus oder im Liegen mit dem breathealing.
Wir praktizieren die GM-Atemtechniken:
I. Körper  II. Geist  III. Seele

Der Lauf des Lebens

Am morgen des fünften Tages laufen wir wie gewohnt Strandaufwärts los. Nach bereits einem Kilometer können wir in ca. 300 Meter erkennen, wie sich wie aus dem Nichts eine Herde, bestehend aus ungefähr 40 schwarzen Kühen mit langen Hörnern am Strand in unsere Laufrichtung breit macht. Kurz vor der Herde angekommen, werden wir immer langsamer, doch als uns der Hirte mit Handzeichen und einem freundlichen „come“ zuruft, joggen wir fröhlich an der Herde vorbei. Was er uns jedoch dabei nicht erklärt ist, was zu tun ist, wenn wir auf dem Rückweg wieder an der Herde vorbei laufen!

Vollkommen guter Dinge machen wir uns auf den Rückweg. Sobald wir uns im Dauerlauf der Herde nähern, beginnt sogleich die erste Kuh in unsere Richtung Fahrt aufzunehmen. Nach der einen folgen ihr ungefähr 10 weitere ausgewachsene Bullen und rennen mit voller Geschwindigkeit auf uns zu. In diesem Moment bleibt uns nichts anders übrig, als um unser Leben zu rennen. Nie haben wir uns bis dahin so lebendig gefühlt, wie in diesem Moment!
Als der Hirte die Kühe wieder beruhigt hat, kommt er uns mit einem breiten Grinsen entgegengerannt und erklärt uns, wir sollen am Besten künftig ausschließlich im normalen Gehtempo auf eine Kuh Herde zulaufen. Gut das jetzt zu wissen! 🙂

 

Vielen Dank für diese wundervolle Erfahrung 🙂

ABENDS

Am frühen Abend befinden wir uns nach dem produktivem Wirken am Laptop oder hinter der Kamera für die Filmaufnahmen wieder am Strand, um den Tag mit Sungazing, einer tiefen Atmung und langen Meditation zu vollenden.

1. Sungazing

Die Sonne spendet Licht und Wärme, lässt Pflanzen wachsen und ermöglicht das Leben auf der Erde. Durch Sungazing können viele unterschiedliche Krankheiten gehen und man selbst ist um einiges friedlicher und ausgeglichener.

Die Technik des Sungazing gibt es schon seit hunderten von Jahren und ist in den unterschiedlichsten Kulturen verbreitet. Heutzutage wird es mit modernen, wissenschaftlichen Methoden kombiniert und erforscht.

Beim Sungazing ist zu beachten, dass man nur in der Stunde nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang in die Sonne schaut. Man kann mit einer Zeit von 1-10 Sekunden beginnen und sich dann Tag für Tag um wenige Sekunden steigern.

Am Schluss des Sungazing schließen wir zur Entspannung die Augen und legen unsere Hände darauf.

(für fachkundige Informationen bezüglich Sungazin, empgehlen wir einen dafür ausgezeichneten Workshop zu besuchen. :))

 

2. Meditation

Im weichen Übergang, geht es von dem Sungazing hinein in eine wundervoll lange anapanasati Meditation. Wir saßen im Schneidersitz oder Lotussitz und die Meditation umfasste in der ersten Woche 33 Minuten.

3. breathealing

Vor dem Einschlafen praktizieren wir die Wim Hof Atemtechnik für 8 Minuten.
Wir atmen tief durch die Nase ein und nach Belieben und Intensität entspannt durch die Nase oder den Mund wieder aus. Die Atemzüge sind tief und gehen vom Bauch, über die Brust in den Kopf.
Am Ende der Atmung, wird der letze Atemzug genommen, die gesamte Luft ausgeatmet und der Zustand im luftleeren Raum gehalten. Durch die vorher tief genommenen Atemzüge, ist der gesamte Körper wundervoll mit Sauerstoff geflutet und man spürt wie die Energie durch den ganzen Organismus fließt und uns heilt.

Vollkommen entspannt und zufrieden tauchen wir nun in einen erholsamen Schlaf.

 

 

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